Noch ist unklar, wie groß die regionalen Unterschiede im weltweiten Rückgang der Insekten sind und welche Gruppen der Schwund am stärksten betrifft. Die Daten dazu kann man bestenfalls als lückenhaft bezeichnen. Aber wo es Daten gibt, zeigen diese in den allermeisten Fällen, dass das Reich der Insekten schrumpft, sowohl was die Vielfalt der Arten betrifft als auch die Biomasse. Weitgehend sicher ist auch, dass die Kerbtiere unter vielen Belastungen zugleich zu leiden haben: Lebensraumverluste, Pestizide, Umweltverschmutzung, Klimawandel.
Biodiversität:Schutzgebiete als Puffer gegen die Erwärmung
Lesezeit: 3 min
Längst nicht nur Honigbienen sind vom Insektensterben betroffen.
(Foto: Frank Rumpenhorst/dpa)Forscher zeigen, wie Klimawandel und intensive Landwirtschaft zum weltweiten Rückgang der Insekten beitragen - und wie sich der Effekt mildern ließe.
Von Marlene Weiß
SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Essen und Trinken
Der Speck muss weg: Die beste vegetarische Carbonara
Gesundheit
"Die Leber braucht sehr lange, um zu regenerieren"
Süßspeise
Portugals cremegewordenes Nationalheiligtum
Aussteiger
Einmal Erleuchtung und zurück
Historisches Strafverfahren
Trump geht zum Gegenangriff über