Ig-Nobelpreise 2011:Wenn der Käfer sich mit der Flasche paart

Es gibt sie wirklich, die verrückten Wissenschafter. Und jedes Jahr werden die absurdesten, lustigsten oder dämlichsten Forschungsergebnisse mit einem alternativen Nobelpreis ausgezeichnet. Allerdings sind ihre Studien nicht nur zum Lachen - sondern auch zum Nachdenken.

Markus C. Schulte von Drach

Wer meint, der "Mad Scientist", der verrückte Wissenschaftler, der in Filmen, Büchern und Comics häufig auftaucht, sei nur ein Klischee, der irrt sich.

Es gibt sie, die Forscher mit den abgefahrenen Experimenten. Allerdings ist ihr Ziel nicht die Herrschaft über die Welt oder die Zerstörung derselben.

Sie folgen einfach nur ihrer Neugier auf etwas abseitig wirkende Forschungsgebiete. Und ihre Ergebnisse bringen die Laien auf den ersten Blick manchmal vielleicht zum Lachen - auf den zweiten aber zum Nachdenken.

Und wem das gelingt, der hat gute Chancen auf den Ig-Nobelpreis.

Der Preis, der jedes Jahr an der amerikanischen Harvard University in Cambridge vergeben wird, versteht sich allerdings nicht als eine Art Negativauszeichnung wie die Goldene Himbeere für Filme.

Vielmehr soll das "Ungewöhnliche gefeiert und das Einfallsreiche geehrt werden - und das Interesse an Wissenschaft, Medizin und Technologie gefördert". Das stellt die Organisation Improbable Research, die den Preis verleiht, auf ihrer Homepage fest. Hin und wieder allerdings ist der Preis doch eine Ohrfeige für Personen, die wissenschaftliche Methoden auf eher pseudowissenschaftliche Weise einsetzen.

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