Insektenschwund:Biologen belegen flächendeckendes Hummelsterben

Insektenschwund: Eine Hummel der nordamerikanischen Art Bombus impatiens

Eine Hummel der nordamerikanischen Art Bombus impatiens

(Foto: Antoine Morin; Antoine Morin)
  • In einer Langzeitstudie belegen Forscher einen flächendeckenden und massiven Schwund zahlreicher Hummelarten in Europa und Nordamerika.
  • Den Insekten macht vor allem die Zunahme von Hitzewellen und Dürren infolge der Klimakrise zu schaffen.
  • Nur wenige Hummelarten können in kältere Regionen ausweichen. Dies hat auch Folgen für den Menschen, da Hummeln für die Pflanzenbestäubung ähnlich wichtig sind wie Honigbienen.

Von Thomas Krumenacker

Sie sind weltweit mit die wichtigsten Helfer in der Landwirtschaft und ohne sie würden ganze Landstriche niemals erblühen. Hummeln gelten als ebenso wichtige Bestäuber wie Honigbienen, für manche Pflanzenarten sogar als noch wichtiger. Wegen ihres pelzigen Fells und ihres friedfertigen Verhaltens gehören die gelb-schwarzen Flieger zu den beliebtesten Insekten. Aber in der Klimakrise geht ihnen die Puste aus, fürchten Wissenschaftler.

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