bedeckt München 14°

Haarwuchsmittel Finasterid:Volles Haar, kaputtes Leben

Thomas Meier. "Ich war ein kerngesunder Mensch, der mitten im Leben stand, sportlich, Anfang 30! Heute bin ich ein Wrack." (Symbolbild)

(Foto: Kyle Glenn/Unsplash)

Zehntausende Männer in Deutschland nehmen ein Haarwuchsmittel, das massive Nebenwirkungen haben kann - Erektionsstörungen, Depressionen, Panikattacken. Viele Leidtragende schweigen aus Scham.

Von Christina Berndt

Eine Pille hat aus Thomas Meier ein Wrack gemacht. Sie ist klein und hellrosa, und sie sollte Meier eigentlich gegen etwas ziemlich Läppisches helfen: seinen Haarausfall. Viel zu früh war das dunkelblonde, leicht lockige Haar des Unternehmers aus Nordrhein-Westfalen schütter geworden. Da war er gerade 32 Jahre alt. Er fragte seinen Arzt, ob man etwas dagegen tun könne. Und der sagte: Es gibt Schaum. Oder Tabletten. Die Tabletten helfen besser.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
44. Ordentliche Bundesdelegiertenkonferenz der Grünen 15. - 17. November 2019, Bielefeld Bundesparteitag der Grünen Bun
Kanzlerkandidatur
Grüner wird's nicht
He doesn't even care; fremdgehen
Fremdgehen
"Was kommt zuerst: die Unzufriedenheit oder die Untreue?"
Freundinnen
Corona und Freundschaft
Es waren einmal zwei Freundinnen
Maisach: Neubaugebiet / Gewerbegebiet West / Immobilien; WIR
Immobilien
Kostenrisiko Eigenheim
Hendrik Streeck Portrait Session
Hendrik Streeck im Interview
"Wir werden noch lange mit dem Virus leben müssen"
Zur SZ-Startseite