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Klimawandel:Grönland schmilzt

Eisberge driften im August 2019 nahe Kulusuk ins offene Meer. Im letzten Jahr hat Grönland besonders viel Eis verloren.

(Foto: Felipe Dana/AP)

Neue Messungen zeigen, dass die Schmelze des grönländischen Eisschilds immer weiter voranschreitet. Ist der "Point of no return", der Punkt ohne Wiederkehr, bereits erreicht?

Von Angelika Jung-Hüttl

Das Grönlandeis schrumpft seit etwa 20 Jahren immer stärker und könnte schon jetzt den Punkt ohne Wiederkehr überschritten haben. Das geht aus zwei Studien hervor, die in der Zeitschrift Nature Communications Earth & Environment erschienen sind. Selbst wenn sich die Erderwärmung sofort stoppen ließe, würde sich die zweitgrößte Eismasse der Erde demnach nicht erholen, sondern einige Jahrtausende lang weiter abschmelzen - und könnte sogar ganz verschwinden. Der Meeresspiegel läge bei einem vollständigen Verschwinden des Eisschilds etwa sieben Meter höher als heute. Auch der Golfstrom, der für das milde Klima in Europa sorgt, würde sich verändern.

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