MeinungFragwürdige Glyphosat-StudieAuf diese Weise verliert die Wissenschaft jedes Vertrauen

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Kommentar von Hanno Charisius

Lesezeit: 2 Min.

Der Glyphosat-Hersteller Monsanto wurde 2018 von Bayer geschluckt. Der Konzern muss sich seither gegen Tausende Klagen in den USA wehren.
Der Glyphosat-Hersteller Monsanto wurde 2018 von Bayer geschluckt. Der Konzern muss sich seither gegen Tausende Klagen in den USA wehren. (Foto: Christoph Hardt/IMAGO/Panama Pictures)

Um Jahre zu spät zieht ein Fachjournal eine Studie zum umstrittenen Unkraut-Killer Glyphosat zurück. Der Hersteller hatte sie wohl mitverfasst.

Im Jahr 2000 veröffentlichte die Fachzeitschrift Regulatory Toxicology and Pharmacology einen Beitrag, der Studien zur Sicherheit von „Roundup“ zusammenfasste. Das ist ein Unkrautvernichtungsmittel, das den umstrittenen Wirkstoff Glyphosat enthält. Das Fazit der drei Autoren vor einem Vierteljahrhundert: Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch stelle das Herbizid „kein Gesundheitsrisiko für Menschen dar“.

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