Glühbirnenverbot Leuchten sie unterschiedlich?

Von Glühbirnen und Halogenlampen ist der Verbraucher gewohnt, dass auf Knopfdruck das Licht da ist und sich einfach mittels eines Dimmers regulieren lässt. Das gilt für die neue Lichttechnik nur bedingt. LEDs sind beim Anknipsen sofort auf voller Leuchtstärke, aber ob sie sich dimmen lassen, zeigt erst ein genauer Blick auf die Packung.

Energiesparlampen brauchen einen Moment, um ihren Inhalt aufzuheizen. Es kann also eine Sekunde dauern, bis sie überhaupt Licht geben und einige Minuten, bis sie die volle Helligkeit erreichen. Hersteller müssen hier Kompromisse finden: Wenn ihr Produkt schneller hell wird, geht das meist zulasten der Haltbarkeit.

Ein weiterer Unterschied ist die Bündelung des Lichts. Bei Energiesparlampen stammt die Helligkeit von einer Fläche: dem gebogenen Glaskolben. Sie geben also diffuses, kaum zu fokussierendes Licht. LEDs hingegen sind eher Punktstrahler, auch wenn die Birnen auf dem Markt oft mehrere, nebeneinander angeordnete Chips besitzen. In beiden Fällen enthält das Licht nicht alle Farben des sichtbaren Spektrums, der Eindruck von Weiß entsteht ja durch die Mischung der Farben nur im Auge des Betrachters. Die Lampen können also auch nicht alle Farben in der Umgebung gleichermaßen zum Leuchten bringen.

Aber obwohl das Mischungsrezept der LEDs primitiver klingt als bei der Energiesparlampe, haben moderne Halbleiter-Birnen oft eine bessere Farbwiedergabe als die Glaskolben-Produkte.