MeinungPädagogikGlück als Schulfach? Bitte nicht!

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Kommentar von Sebastian Herrmann

Lesezeit: 2 Min.

Wirklich glücklich sind Kinder oft dann, wenn sie nicht in der Schule sind.
Wirklich glücklich sind Kinder oft dann, wenn sie nicht in der Schule sind. Felix Kästle/dpa

Warum sich Erwachsene aus der Welt der Kinder öfter einmal einfach heraushalten sollten.

Es scheint eine sehr beliebte Beschäftigung zu sein, neue Schulfächer zu fordern. Wann immer Interessenvertreter, Pädagogen, Eltern oder andere grundsätzlich wohlmeinende Menschen eine gesellschaftliche Schieflage identifiziert haben, versuchen sie, deren Lösung an Schulen zu delegieren, auf dass diese die Kinder entsprechend fit für die anvisierte Zukunft machen. Im Folgenden also eine kleine, gewiss unvollständige Auswahl an Schulfächern, für deren Einführung in der jüngsten Vergangenheit jemand öffentlich plädiert hat: Leben retten, Engagement, praktische Lebensführung, Finanzwissen, Armut, Klimaschutz, Programmieren, gesunde Lebensweise, Googeln, Benehmen, Gesundheit, Pflege, künstliche Intelligenz, logisches Denken, Medienkompetenz, Lebenskunde, mentale Gesundheit, Nachhaltigkeit und Glück.

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