Klimawandel:Wenn Gletscher aufhören, Gletscher zu sein

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Klimawandel: Der Feegletscher oberhalb des Schweizer Orts Saas-Fee litt in diesem Jahr unter anhaltend hohen Temperaturen. Auch viele Bergrouten waren deshalb gesperrt.

Der Feegletscher oberhalb des Schweizer Orts Saas-Fee litt in diesem Jahr unter anhaltend hohen Temperaturen. Auch viele Bergrouten waren deshalb gesperrt.

(Foto: Fabrice Coffrini/AFP)

In den vergangenen Monaten sind die Alpengletscher massiv geschmolzen - und das wird Auswirkungen weit über das Gebirge hinaus haben. Eine Expertin sagt: "In den nächsten Jahren beginnt der große Streit um das Wasser."

Von David Zauner

Der Südliche Schneeferner hat den Sommer nicht überstanden. Im September hat die Bayerische Akademie der Wissenschaften der Eisfläche an der Zugspitze den Status als Gletscher aberkannt, der Schneeferner gilt nun als "Toteis": Selbst an der tiefsten Stelle ist das Eis weniger als sechs Meter dick, in den nächsten ein bis zwei Jahren dürfte es ganz weggeschmolzen sein. Die deutschen Alpen zählen damit nur noch vier Gletscher: den Blaueisgletscher, den Watzmanngletscher, den Höllentalferner und den Nördlichen Schneeferner.

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