GesundheitMan kann auch zu viel über mentale Gesundheit sprechen

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Oft ist das Handy der Schlüssel zur Selbstdiagnose.
Oft ist das Handy der Schlüssel zur Selbstdiagnose. Karl-Josef Hildenbrand/picture alliance/dpa

Die Themen ADHS, Autismus und mentale Gesundheit sind vollends in der Popkultur angekommen. Das hat auch unerfreuliche Nebenwirkungen.

Kommentar von Sebastian Herrmann

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Die psychische Gesundheit prominenter Menschen hat sich zu einem Dauerbrennerthema entwickelt. Mittlerweile haben sich so viele bekannte Persönlichkeiten zu „ihrem ADHS“ bekannt, wie das dann heißt, dass sich im Internet damit Click-Galerien füllen lassen. Unter anderem finden sich dort Heidi Klum, Nelly Furtado, Eckart von Hirschhausen, Felix Lobrecht, Justin Bieber, Sarah Kuttner, Jan Ullrich, Sascha Lobo, Paris Hilton und viele, viele weitere, die sich nun in Interviews, Büchern, Filmbeiträgen oder anderen Formaten zu ihrer persönlichen Diagnose geäußert haben. Einige stellen die Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörung sogar als „ihre Superkraft“ dar, dank derer sie so vieles machen und kreativ sein könnten. Die Popkultur hat das Thema ADHS im Speziellen und mentale Gesundheit im Allgemeinen entdeckt.

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