"It takes two to know." Manchmal braucht es nur zwei, um einen anderen für verrückt zu erklären, wie der Pink-Floyd-Song "Arnold Layne" über einen Wäschefetischisten und sein "seltsames Hobby" andeutet. Die Popkultur zeigt, ebenso wie die historischen Abgrenzungen des "Irre-Seins" von der Antike bis zur modernen Psychopathologie, was Definitionen des Verrücktseins ausmacht. Der Konsens der vermeintlich Normalen bestimmt, wer dazu gehört - und wer nicht.
GeschichteWas ist krank?
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In der frühen Neuzeit wurden Alkoholiker, missliebige Ehefrauen oder Bettler kurzerhand als geisteskrank eingestuft und weggesperrt. Wie Krankheiten entlang gesellschaftlicher Werte definiert wurden.
Von Werner Bartens