Geschichte - Neulewin:Kolonisten-Klub bewahrt Geschichte in Neulietzegöricke

Brandenburg
Die Einwohner Ramona Schubert (l-r), Horst Wilke und Martina Herrlich-Gryzan stehen vor einem alten Fachwerkhaus im Oderbruch-Dörfchen Neulietzegöricke. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild (Foto: dpa)

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Neulietzegöricke(dpa/bb) - Das älteste Kolonistendorf im Oderbruch, Neulietzegöricke (Märkisch-Oderland), hat jetzt einen Kolonisten-Klub. Knapp zwei Dutzend Alteingesessene und Zuzügler haben sich in dem 200-Seelen-Dorf zusammengetan, um die einzigartige Geschichte und Baukultur zu bewahren und diese auch für Besucher erlebbar zu machen. Neulietzegöricke steht komplett unter Denkmalschutz.

Der Ort entstand 1753 nach der Trockenlegung des Oderbruchs. Preußenkönig Friedrich II. besiedelte das gewonnene Land mit Menschen aus Regionen außerhalb Preußens. Auf dem sumpfigen Boden wurden Fachwerkhäuser aus Lehmziegeln und Holzbalken erbaut, ideal für das Oderbruch mit seinen schwankenden Grundwasserständen. Die Last verteilt sich über die ineinander gesteckten Balken. Neulietzegöricke gilt als Ort mit der höchsten Fachwerkdichte in Brandenburg.

In einem ehemaligen Bienenhäuschen hat der Kolonisten-Klub die Heimatstube des Dorfes eingerichtet. Jetzt bemüht er sich um den Kauf des einzigen noch unsanierten Anwesens, um daraus ein öffentliches Haus für Veranstaltungen zu machen.

© dpa-infocom, dpa:210211-99-391170/4

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