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Geschichte - Magdeburg:Fördermittelbescheid für Synagogen-Neubau übergeben

Deutschland
"Otto baut hier eine Synagoge" steht auf einem Banner das über eine Wiese gespannt ist. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

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Magdeburg (dpa/sa) - Der Neubau der Synagoge in Magdeburg ist nach Auffassung von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff ein "Symbol des Neuanfangs". Das erklärte der CDU-Politiker am Dienstag anlässlich der Übergabe eines Förderbescheides an die Gemeinde. "Die jüdische Gemeinschaft erhält ein modernes Gotteshaus, das sie für ihre weitere Entwicklung dringend benötigt", fügte er hinzu.

Dies gelte zugleich für die Stadt und die gesamte Bürgergesellschaft. Es müsse an die Vergangenheit erinnert und zugleich die Zukunft so gestaltet werden, dass "Frieden, Menschlichkeit und Freiheit sie bestimmen".

Die neue Synagoge wird ganz in der Nähe der alten Synagoge errichtet, die 1938 von den Nationalsozialisten während der Pogromnacht zerstört worden war. Das alte Gotteshaus war 1851 nach nur einjähriger Bauzeit fertiggestellt worden war. Im Jahr 1897 wurde es erweitert und bot schließlich 1300 Gottesdienstteilnehmern Platz.

Das Land gewährt für den Neubau der Synagoge in Magdeburg einen Zuschuss in Höhe von 2,8 Millionen Euro. Die Gesamtkosten für den Neubau werden sich den Angaben der Landesregierung zufolge voraussichtlich auf 3,4 Millionen Euro belaufen. Die neue Synagoge soll im kommenden Jahr fertigstellt werden.

© dpa-infocom, dpa:210510-99-544298/3

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