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Geschichte - Berlin:Geschichtspreis für Initiativen zu jüdischer Vergangenheit

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Berlin (dpa) - Vier Bürger und zwei Vereine aus Deutschland werden in diesem Jahr mit den Obermayer Awards für die Erforschung jüdischer Lokalgeschichte ausgezeichnet. Die Preisträger setzten sich beispielhaft für die Erinnerung an jüdisches Leben in Deutschland vor dem Holocaust und damit im Kampf gegen Antisemitismus ein, teilte die US-amerikanische Obermayer Stiftung am Mittwoch mit.

Ausgezeichnet werden der Verein AKuBiZ (Pirna), der sich über die Erforschung zur Lokalgeschichte des Nationalsozialismus gegen den Antisemitismus einsetzt. Das Erich-Zeigner-Haus aus Leipzig, ebenfalls ein Preisträger, sensibilisiere Jugendliche für die NS-Geschichte und fördere so Zivilcourage gegenüber rechtsextremen Aktivitäten.

Die Pädagogin Elisabeth Kahn lasse die deutsch-jüdische Lokalgeschichte mit Schülern in Berlin und Augsburg lebendig werden und führe Jugendliche in das Leben von Verfolgten ein, hieß es. Die Cellistin Friederike Fechner dokumentiere die Geschichte der ehemaligen jüdischen Gemeinde in Stralsund und habe die 300-jährige Geschichte der jüdischen Kaufmannsfamilie Blach erforscht.

Volker Keller (Mannheim) gehe seit vier Jahrzehnten der Geschichte der jüdischen Gemeinde von Mannheim nach. Die Regionalhistorikerin Marion Lilienthal wiederum untersuche die Geschichte der jüdischen Gemeinde von Korbach in Nordhessen.

Die mit jeweils 1000 Euro dotierten Preise sollen am 25. Januar im Berliner Abgeordnetenhaus bei einer digitalen Veranstaltung überreicht werden.

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