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Genetik:"Wir waren alle mal schwarz"

Portrait of happy kids, smiling, outdoors

Kinder der Welt: "Wir kategorisieren Menschen nach ihrer Hautfarbe, aber es gibt nun mal sehr viele Zwischentöne"

(Foto: Iconica/Getty Images)

Der Zoologe Martin Fischer und der Paläogenetiker Johannes Krause erklären, wieso es keine menschlichen "Rassen" gibt - und warum die Angst vor einer "Überfremdung" falsch ist.

Natürlich ist Jena ein guter Ort, um ein Signal zu senden, das grundsätzlicher nicht sein könnte: Menschenrassen gibt es nicht und hat es nie gegeben. So heißt es in der "Jenaer Erklärung", die Martin Fischer, Direktor des Instituts für Zoologie und Evolutionsforschung an der Uni Jena und Paläogenetiker Johannes Krause, Direktor des dortigen Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte initiiert haben. Der Text erschien jetzt zum 100. Todesjahr des Jenaer Zoologen Ernst Haeckel, der dem Rassenbegriff einen vermeintlich wissenschaftlichen Anstrich gab und damit die Stadt zum Geburtsort der NS-Rassenideologie machte.

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