„Das war großartig! Auf einmal war da ein Gehirn, in das ich reinschauen konnte. Ich habe dann immer weiter reingezoomt, bis ich irgendwann die Pakete gesehen habe, mit denen sich Nervenzellen Nachrichten zuschicken.“ So erinnert sich Gerit Linneweber, Neurobiologe an der Freien Universität Berlin, an den Moment, in dem er zum ersten Mal am Computer durch das Gehirn einer Fruchtfliege zoomen konnte.
Konnektom des Fruchtfliegengehirns„Wir werden nicht aufhören, bis wir eine Karte des menschlichen Gehirns haben“
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Fachleute sprechen von einem Meilenstein. Warum ausgerechnet das Gehirn einer Fruchtfliege kartografiert wurde und was das für die Neurowissenschaft bedeutet.
Von Tom Kern
