Frankfurt (Oder) (dpa/bb) - Das Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik (IHP) in Frankfurt (Oder) hat einen neuen Geschäftsführer. Der Ingenieurwissenschaftler Gerhard Kahmen übernahm am Mittwoch offiziell das Amt von seinem Vorgänger Bernd Tillack. Am IHP arbeiten mehr als 300 Beschäftigte.
Brandenburgs Wissenschaftsministerin Manja Schüle (SPD) würdigte anlässlich der Amtsübergabe die Bedeutung des Instituts. Es stehe für eine international exzellente Spitzenforschung im Hochtechnologiebereich. „Das IHP zeigt, dass die brandenburgische Forschung auch weltweit führende Spitzenleistungen bringt, gerade auch an den Schnittstellen zur Anwendung in der Industrie“, sagte Schüle.
Das IHP erforscht etwa Höchstfrequenz-Schaltungen und Technologien einschließlich neuer Materialien. Zudem erarbeitet es Mikroelektronik-Lösungen zur Anwendung in Bereichen wie Medizintechnik, Industrie, Mobilität oder Raumfahrt.
Dabei kooperiert die Einrichtung eng mit der Brandenburgischen-Technischen Universität Cottbus-Senftenberg, die einen „Innovationscampus Elektronik und Mikrosensorik“ gestartet hat. Der Campus ist das erste Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, das in Brandenburg aus dem Sofortprogramm des Bundes für den Strukturwandel der Lausitz gefördert wird.
