Frankfurt am MainSynagoge in Frankfurt nimmt an weltweiter Gedenkaktion teil

Salomon Korn spricht auf einer Holocaust-Gedenkveranstaltung.
Salomon Korn spricht auf einer Holocaust-Gedenkveranstaltung. Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild

Die Synagoge im Frankfurter Westend ist am Montag als Teil einer weltweiten Aktion zum Gedenken an die Novemberpogrome von 1938 beleuchtet worden. Die...

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Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Die Synagoge im Frankfurter Westend ist am Montag als Teil einer weltweiten Aktion zum Gedenken an die Novemberpogrome von 1938 beleuchtet worden. Die Organisation „March of the Living“ (Marsch der Lebenden) hat die Aktion unter dem Motto „LetThereBeLight“ (Es werde Licht) initiiert. Das Gebäude der Synagoge wurde ab Sonnenuntergang von innen und von außen beleuchtet und angestrahlt. Zu den Teilnehmern der Aktion zählten Moscheen, Kirchen und Tempel auf der ganzen Welt.

Angehörige aller Religionen und Menschen mit jedwedem Hintergrund waren aufgerufen, mitzumachen - indem sie zuhause, an den Orten, an denen sie beten oder in ihren Institutionen das Licht brennen lassen. Es gehe darum, ein Zeichen der Hoffnung im Angsicht des Hasses zu senden, erklärten die Veranstalter. Die Teilnahme war auch mit dem Hashtag „#LetThereBeLight“ in den sozialen Medien möglich, zudem konnten Botschaften auf der Internetseite der Kampagne hinterlassen werden.

Der Vorstandsvorsitzende der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main, Salomon Korn, erklärte, Antisemitismus und Rassismus bedrohten die Gesellschaft als Ganzes, gefährdeten Werte und Demokratie. „Gemeinsam wollen wir ein Zeichen gegen die Zunahme von Antisemitismus und Hassreden in der ganzen Welt setzen. Wir wollen das Bewusstsein gegen wachsende Diskriminierung und Intoleranz schärfen und das Licht der Menschlichkeit in diesen schwierigen Zeiten zum Vorschein bringen.“ Die Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main würdigte die Opfer der Synagogenzerstörungen am 9. November 1938 zudem in einer digitalen Gedenkveranstaltung.

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