Klimapolitik:Dreht den Geldhahn zu!

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RWE Kraftwerk Neurath

Braunkohle-Kraftwerk in Neurath (Nordrhein-Westfalen): Weltweit werden jährlich Hunderte Milliarden Dollar Staatsgeld für fossile Brennstoffe ausgegeben.

(Foto: Oliver Berg/dpa)

Statt Unternehmen und Verbraucher für Luftverschmutzung und Klimaschäden zur Kasse zu bitten, werden weiter umweltschädliche Subventionen verteilt. Ein Unding.

Kommentar von Marlene Weiß

Es gibt im Umweltschutz zwei Prinzipien, die leider oft schwer miteinander vereinbar sind. Das eine ist das Verursacherprinzip: Wer einen Schaden anrichtet, soll auch dafür aufkommen. Das ist einfach, einleuchtend und gerecht. Nur ist es in der Praxis häufig chancenlos gegen etwas, das man das Ja-aber-Prinzip nennen könnte: Man wäre ja gerne konsequent, aber man will auch niemandem wehtun.

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