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Foodamentalismus:Die essgestörte Gesellschaft

Bowl with fruit smoothie garnished with berries and hemp seeds PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY L

Wenn die Gedanken ständig um die "richtige" Ernährung kreisen, sprechen Psychologen von Orthorexie.

(Foto: imago/Westend61)

Strenge Ernährungsregeln dienen immer mehr Menschen als eine Art Ersatzreligion. Die Einteilung in gute und böse Lebensmittel gibt Halt in einer unübersichtlich gewordenen Gesellschaft.

Wenn es ums Essen geht, neigen immer mehr Menschen zu Hysterie. Sie meiden etwa Laktose und Gluten, vollkommen unschädliche Substanzen, wenn man gesund ist. Andere halten Zucker für Teufelszeug. Auf manchem Pausenhof patrouillieren Lehrer, um die Brotzeit der Schüler auf ihren Süßgehalt hin zu untersuchen. Auch Kaffee und Alkohol stehen

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