Luzern an einem klaren Wintertag. Markus Schärli steht bis zu den Knien in der Reuss. Die Luft ist kalt, das Wasser ist es auch. „In den Fluss kann ich reinspringen“, hatte er gesagt. Und es dann auch getan, um einen Punkt zu unterstreichen, der zunächst banal erscheinen mag: Der Fluss existiert wirklich. Im Gegensatz zu vielem anderen, womit sich Menschen sonst so beschäftigen. Zum Beispiel Verbände, Unternehmen und andere Organisationen.
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Ein Mensch, ein Fluss: Markus Schärli will in Luzern Gewässer zu Rechtspersönlichkeiten machen. Aber hilft das, die Natur zu schützen? Ein Ortsbesuch an der Reuss.
Von Nicolas Freund, Luzern/Zürich