Oder-Katastrophe:"Schon kleinere Störungen könnten das nächste Fischsterben auslösen"

Lesezeit: 5 min

Oder-Katastrophe: In der Oder sind nicht nur Hunderte Tonnen Fisch verendet, sondern auch viele andere Lebewesen.

In der Oder sind nicht nur Hunderte Tonnen Fisch verendet, sondern auch viele andere Lebewesen.

(Foto: Patrick Pleul/dpa)

Die Oder wird noch lange mit den Folgen der Umweltkatastrophe zu kämpfen haben. Gibt es überhaupt noch Leben im Fluss? Und wird er sich wieder erholen? Ein Gespräch mit dem Fischökologen Christian Wolter.

Von Tina Baier

Wer das salzhaltige Abwasser in die Oder geleitet hat, das im August zur Vermehrung der giftigen Goldalge Prymnesium parvum und damit zum Massensterben von Fischen und anderen Wasserorganismen geführt hat, ist nach wie vor unklar. Christian Wolter, Fischökologe am Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) in Berlin, war an der Entdeckung des Algentoxins als Ursache für das Fischsterben beteiligt. Jetzt stehen er und seine Kollegen vor der Aufgabe herauszufinden, welche Wasserorganismen die Giftwelle überlebt haben.

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