PsychologieWas schiefgehen kann, geht schief

Lesezeit: 2 Min.

Warum kommt der Kaffeefleck ausgerechnet vor dem Meeting auf das T-Shirt?
Warum kommt der Kaffeefleck ausgerechnet vor dem Meeting auf das T-Shirt? (Foto: Halyna Romaniv/Getty Images)

Im Alltag treten laut einer Studie mehr Probleme auf, als selbst die größten Pessimisten annehmen. Woher kommt es, dass Menschen die Häufigkeit von Fehlern systematisch unterschätzen?

Von Sebastian Herrmann

Während der Arbeit führt der Alltag allen Beteiligten täglich vor, wie viel in die Hose geht. Das gilt unabhängig von der Branche oder dem Unternehmen: Rechner stürzen ab, Software verweigert sich, der Stau im Drucker löst sich noch zäher auf als der auf der A8 am Pfingstwochenende. Werkzeuge gehen kaputt, Formulare werden falsch ausgefüllt, Häkchen in überkomplexen Anwendungen nicht gesetzt, Termine missachtet, Unfug wird in Konferenzen geredet, Besserung gelobt, Change Manager betraut und so weiter und so fort. Wenn das wirklich überall so zugeht, dann wirkt es wie ein Wunder, dass nicht ständig Kraftwerke explodieren, Flugzeuge abstürzen oder andere Katastrophen eintreten.

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Je mehr Menschen betroffen sind, desto weniger bedrohlich erscheint ein Problem. Dieser paradoxe Effekt zeigt sich etwa bei Krankheiten oder Umweltverschmutzung. Wie sich das Denken bei der Einschätzung von Risiken verirrt.

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