Wissenschaftliches Arbeiten„Ich verstehe nicht, warum jemand siebenmal das Wort ‚Fuck‘ in seiner Literaturliste verwendet“

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Privatgespräche, Passwörter, Kreditkartennummern: In vielen Fachaufsätzen stecken Informationen, die da nicht hingehören. Interview mit einem Sicherheitsforscher, der Millionen Artikel untersucht hat.

Interview von Hanno Charisius

SZ bei Google bevorzugen

Viele Forschende veröffentlichen ihre Fachartikel zuerst auf sogenannten Preprint-Servern wie arxiv.org und erst später in begutachteten Fachjournalen. Denn Erster zu sein, entscheidet in der Wissenschaft über Ansehen und Fördergelder. Der Sicherheitsforscher Jan Pennekamp von der RWTH Aachen hat mit Kollegen die Quelldateien von 2,7 Millionen solcher Vorabveröffentlichungen durchsucht und ist beim größten Teil auf versteckte Informationen in den Metadaten der Dateien gestoßen, die offensichtlich nie für eine Veröffentlichung gedacht waren. Ein Gespräch über verzweifelte Forscher und Fehler, die sich nicht rückgängig machen lassen.

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