Psychologie:Ich wünschte, ich wäre wie die

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Egal wie hoch der soziale Status ist, der vergleichende Blick richtet sich stets weiter nach oben.

(Foto: Maciej Krynica/imago images/Cavan Images)

Menschen neigen dazu, sich mit anderen zu vergleichen - und der Blick geht dabei stets nach oben. Welche Folgen das für die Psyche hat.

Von Sebastian Herrmann

Das Glück der anderen ist eine Frechheit. Facebook, Instagram und andere Plattformen der Selbstdarstellung verdammen dazu, sich ständig am polierten Leben des digitalen Bekanntenkreises zu messen. Dieser Vergleich ergibt nichts Gutes: Die anderen machen Urlaub an schöneren Stränden. Sie führen die aufregenderen Beziehungen und haben mehr beruflichen Erfolg. Sie sehen besser aus, sie sind lustiger und schlagfertiger. Sie bekommen mehr Likes und haben mehr Follower. Und manchmal, aber nur manchmal, wirkt es sogar so, als würde diesen Menschen die vegane Super-Food-Health-Bowl sogar schmecken, die sie für das Insta-Foto mit wohlgeformten Blaubeeren (Antioxidantien!) dekoriert haben. Das in den sozialen Medien ausgestellte, bonbonfarbene Wohlbefinden - #happiness - verpasst der Laune des Betrachters kräftige Tiefschläge.

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