Epstein und die Forschung„Man sollte nichts machen, nur weil es das eigene Ego streichelt“

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Vieles in den veröffentlichten Dokumenten zu Jeffrey Epstein ist geschwärzt, aber sie lassen auf ein weitreichendes Netzwerk schließen.
Vieles in den veröffentlichten Dokumenten zu Jeffrey Epstein ist geschwärzt, aber sie lassen auf ein weitreichendes Netzwerk schließen. BRENDAN SMIALOWSKI/AFP

In den veröffentlichten Unterlagen zum Fall Epstein tauchen auch viele Spitzenforscher auf. Wie kam es dazu, und hätten sie genauer hinschauen müssen? Ein Gespräch mit dem Soziologen und Eliten-Experten Michael Hartmann.

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Mit den Veröffentlichungen der Epstein Files durch das US-Justizministerium zeigt sich immer deutlicher, wie eng die Kontakte von Jeffrey Epstein in die Spitzenforschung waren, auch noch lange nachdem Epstein 2008 in einem umstrittenen Deal mit der Staatsanwaltschaft gestanden hatte, Minderjährige zur Prostitution angeworben zu haben. So stand Epstein im Austausch mit dem berühmten Linguisten Noam Chomsky oder mit dem ehemaligen Harvard-Präsidenten und Ex-US-Finanzminister Larry Summers, der den Kontakt zu Epstein heute als „fehlgeleitete Entscheidung“ bezeichnet und seine Lehrtätigkeit in Harvard ruhen lässt, während die Universität den Fall untersucht. Chomsky hat 2023 einen schweren Schlaganfall erlitten. Seine Frau Valeria schrieb kürzlich in einem Statement auf der Plattform Z, es sei ein schwerer Fehler gewesen, Epsteins Hintergrund nicht näher untersucht zu haben, dafür entschuldige sie sich in ihrem und ihres Mannes Namen.

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