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Entwicklungshilfe:"Armut ist sexistisch"

Polio-Impfung in Pakistan.

(Foto: AP)

Donald Trump hat Unterstützung für die Dritte Welt massiv eingeschränkt. In einem Brief erklären Bill und Melinda Gates, warum ihre Stiftung die Lücke nicht schließen könne - und weisen auf die Folgen hin.

Mit einer seiner ersten Amtshandlungen hat US-Präsident Donald Trump jegliche Fördermittel für Organisationen gestoppt, die direkt oder indirekt Abtreibungen in anderen Ländern unterstützen. Das könnte Millionen Frauen und Mädchen weltweit betreffen und deren Leben gefährden, warnen nun die Milliardäre und Philantropen Bill und Melinda Gates. Aufgrund der Anordnung Trumps werden wohl sämtliche Mittel gestrichen, welche die Vereinigten Staaten bislang als größter Geldgeber in Familienplanung und Frauengesundheit in Entwicklungsländern investiert haben. Das könnte, so Bill Gates, "eine Lücke reißen, die auch eine Stiftung wie unsere nicht füllen kann". Die Gates-Stiftung ist eine der größten privaten Entwicklungshilfe-Initiativen weltweit. Auf den drohenden Ausfall weist das Ehepaar Gates in einem Brief an den Investor Warren Buffet hin, der vor zehn Jahren einen beträchtlichen Teil seines Vermögens der Stiftung überschrieben hat.

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