Energietechnik Windräder unter Wasser

Atlantis Resources will die Energie von Meeresströmungen anzapfen. Die Firma verankert daher vor den schottischen Orkney-Inseln Unterwasser-Windräder.

(Foto: Atlantis Resources)

Wellen und Gezeiten könnten zehn Prozent des weltweiten Strombedarfs decken. Bisher gibt es aber nur wenige Anlagen, die dieses Reservoir anzapfen. Nun sollen mehrere Großkraftwerke die Meeresenergie erschließen.

Von Ralph Diermann

Wenn der Wind ausbleibt, liegt das Meer spiegelglatt da. Unter der Oberfläche bleibt der Ozean jedoch in Aufruhr. Gewaltige Strömungen ziehen in steten Zyklen um den Erdball. Das Meer ist ständig in Bewegung, weil die Gezeiten an den Wassermassen zerren und sich Temperatur sowie Salzgehalt von Region zu Region unterscheiden. Die Energie dieser Strömungen ist unerschöpflich - wie die von Sonne und Wind.

Doch während Solaranlagen und Windräder vielerorts längst einen wichtigen Beitrag zur Stromversorgung leisten, bleibt das Meer als ...