Medizin:Künstliche Embryonen mit schlagenden Herzen

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Medizin: Der synthetische Embryo sieht seinem natürlichen Pendant erstaunlich ähnlich.

Der synthetische Embryo sieht seinem natürlichen Pendant erstaunlich ähnlich.

(Foto: Gianluca Amadei, Charlotte Handford/Nature)

Zwei Gruppen von Forschenden konnten erstmals synthetische Mausembryonen züchten, die bis zum Stadium der Organbildung überlebten. Das hat auch ethische Konsequenzen.

Von Nik Walter

Zwei Teams von Forschenden haben unabhängig voneinander künstliche Mausembryonen aus drei verschiedenen Typen von Stammzellen gezüchtet - und zwar ohne Eizelle, ohne Spermium und ohne Gebärmutter. Bei diesen "Embryoiden" fing das Herz an zu schlagen, die Anlagen für das Gehirn und andere Organe begannen sich auszubilden, auch ein Dottersack formte sich. "Es ist einfach unglaublich, dass wir so weit gekommen sind", sagt Magdalena Zernicka-Goetz von der University of Cambridge, die Hauptautorin der einen Studie, in einer Pressemitteilung der Universität. Zehn Jahre hätten sie in dieses Projekt investiert.

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