Forschung:Nuhr ein Scherz?

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Dieter Nuhr erhält Grimme-Preis 2104

Auf der Bühne wirkt Nuhr nicht gerade wie ein Jünger der Wissenschaft: Er lässt sich über die Maskenpflicht aus oder unterstellt Bundeskanzlerin Merkel, sie sei dem Virologen Drosten verfallen.

(Foto: Jörg Carstensen/dpa)

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft wirbt zu ihrem 100-jährigen Bestehen für die Wissenschaft - leider auch mit dem Komiker Dieter Nuhr.

Kommentar von Felix Hütten

Ein ordentlicher viraler Hit auf Twitter und anderen sozialen Netzwerken ist oft was Feines, Likes und Shares garantieren Aufmerksamkeit - und die will man schließlich haben, wenn es darum geht, seine Botschaft unter die Leute zu bringen. Das hat sich wohl auch eine der bedeutendsten Organisationen zur Förderung der Wissenschaft, die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gedacht. Sie trommelt derzeit im Internet ordentlich anlässlich ihres 100. Geburtstags, herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle. Mit der Kampagne "DFG2020 - Für das Wissen entscheiden" möchte sie "ihre Überzeugung für eine freie und erkenntnisgeleitete Forschung in die Gesellschaft tragen", heißt es.

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