Die besten Wissenschaftsbilder:Kunst aus dem Labor

Unter dem Mikroskop finden sich nicht nur neue Naturgesetze, sondern auch Kunstwerke. Wir haben einige Meisterwerke gesammelt.

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(Foto: Ki-Jun Yoon)

Auf dem Titel der aktuellen Ausgabe von Cell Stem Cell haben Forscher zum diesjährigen höchsten Feiertag der USA ein Feuerwerk aus Bildern von genetisch defekten Nervenzellen arrangiert

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(Foto: T. Ellingham / Univ. Wisconsin)

Die Wissenschaftsseite The Why Files der Universität Wisconsin-Madison sucht jedes Jahr die schicksten Bilder der Wissenschaft. Unter den Gewinnerbildern 2014 war diese Aufnahme von Zellulose-Nanofasern. Die Fasern erzeugen faszinierende Kristallmuster. Dieses erinnert etwas an eine Skyline einer surrealen, mikroskopischen Stadt.

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(Foto: Brian Jenkins / Univ. Wisconsin)

Diese Aufnahme zeigt etwas Gehirnmasse einer Ratte, kultiviert in einer Petrischale. Die Zellen wachsen einige Tage vor sich hin, dann dehnen sich die Neuronen des Gewebes radial nach außen aus - das sind die roten Strukturen im Bild. Die grünen und gelben Strukturen stellen die Zellkörper und Dendriten dar.

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(Foto: Rick Kohrs/ Univ. Wisconsin)

Auf dieser psychedelischen Weltkarte des "Space Science and Engineering Center" der Universität Wisconsin-Madison wabert der Wasserdampf gräulich über die Kontinente. Die Ozeane schimmern bunt - und verraten so, wie heiß oder kalt es in ihnen gerade ist.

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(Foto: Christopher Coe/ Univ. Wisconsin)

So bunt geht es in einem Affenhirn zu - wenn man es zuvor 40 Stunden lang in einem starken Magnetfeld untersucht. Mithilfe der "Diffusions-Tensor-Bildgebung" messen die Forscher die Bewegung von Wassermolekülen im Gewebe, um die Spuren des Denkens nachzuzeichnen. Die unterschiedlichen Farben helfen den Forschern, Verbindungen zwischen Hirnregionen besser zu kartieren.

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(Foto: Audrey Forticaux/ Univ Wisconsin)

Was bringt ein Chemiker seiner Frau zum Hochzeitstag mit? Vielleicht Nanoblumen aus Zinkoxid. Diesen Stoff braucht man normalerweise in der Halbleiterindustrie, meist wächst er zylinderförmig in die Höhe. Auf Aluminium aber blühen die Moleküle so richtig auf, und falten sich zu Flocken und Blümchen. Um sie sichtbar werden zu lassen, benutzen die Forscher ein Rasterelektronenmikroskop.

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(Foto: Pui-ying Lam / Univ. Wisconsin)

Dieses neuronale Netzwerk fanden Molekularbiologen in der Schwanzflosse eines Zebrabärblings. Ein grün fluoreszierendes Molekül lässt die Neuronen grün leuchten. 40-fach vergrößert und aus verschiedenen Blickwinkeln aufgenommen, ergibt sich ein äußerst komplexes Bild des Nervensystems.

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