Dickhäuter wütet in LokalElefant besucht thailändisches Restaurant - schwere Schäden

Anwohner vermuten, der Elefant könnte „einen Geschmack für menschliche Nahrung entwickelt“ haben. (Archivbild)
Anwohner vermuten, der Elefant könnte „einen Geschmack für menschliche Nahrung entwickelt“ haben. (Archivbild) Carola Frentzen/dpa

Mitten in der Nacht plündert ein wilder Elefant ein Restaurant nahe einem thailändischen Nationalpark. Warum zieht es die Tiere immer öfter in die Nähe der Menschen?

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

Bangkok (dpa) - Ein nächtlicher Restaurantbesuch eines wilden Elefanten hat nahe dem bekannten thailändischen Nationalpark Khao Yai Spuren der Verwüstung hinterlassen. Das Tier durchsuchte am frühen Morgen gegen 4.00 Uhr (Ortszeit) das Lokal Penlaos im Bezirk Pak Chong nach Nahrung, wie lokale Medien berichteten.

Der Elefant habe zunächst unter anderem einen Obststand des Restaurants durchsucht und Teile der Konstruktion stark beschädigt, darunter Regale und weitere Einrichtungen, schrieb die Zeitung „Bangkok Post“. Auf Fotos waren zahlreiche auf dem Boden verteilte Trümmerteile zu sehen. 

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Lokal mit Michelin-Auszeichnung

Berichten zufolge hält sich das Tier häufiger außerhalb der Grenzen des Nationalparks auf. Anwohner vermuten, der Elefant könnte „einen Geschmack für menschliche Nahrung entwickelt“ haben.

Das Restaurant liegt nicht weit vom Khao-Yai-Nationalpark und serviert Gerichte aus dem Nordosten von Thailand. Es hat auch Filialen in Bangkok und wurde vor einigen Jahren vom Michelin Guide mit der Auszeichnung „Bib Gourmand“ für hochwertige Küche zu moderaten Preisen geehrt.

Mensch-Tier-Konflikte nehmen zu

Khao Yai gehört seit 2005 zum Weltnaturerbe der Unesco. Der Park liegt etwa 120 Kilometer nordöstlich von Bangkok.

Erst im Februar war ein Camper dort von einem aggressiven Elefantenbullen totgetrampelt worden. Die Tiere leiden in vielen Teilen Asiens unter dem massiven Verlust ihres Lebensraums. Immer häufiger kommt es deshalb zu Mensch-Tier-Konflikten.

© dpa-infocom, dpa:260311-930-799492/1

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