Diäten:Von Mäusen und Hüftgold

Lesezeit: 6 min

Ernährungsratgeber florieren - vor allem solche, die mit Wissenschaftlichkeit prahlen und neben Schlankheit auch noch Schutz vor Alter und Krankheit versprechen. (Foto: picture alliance / dpa)

Was lässt sich übers Essen noch sagen? Erstaunlich viel, wenn man Ernährungsratgebern folgt. Doch selbst der aktuelle Trend zum Intervallfasten entbehrt wissenschaftlicher Grundlage. Gegen die Fresskultur hilft eigentlich nur ein Mittel.

Von Kathrin Zinkant

Der Mythos geht auf eine Maus zurück. Oder vielmehr: zwei schwarze Mäuse. Im sonnigen Kalifornien ist vor sechs Jahren ein Foto der beiden Tierchen entstanden, ein Dokument der Erleuchtung. Denn die Nager unterscheiden sich im Grunde nicht. Sie sind gleich alt, gleich lang, vom selben Erbgut, haben in ihrem Mäuseleben gleich wenig Bewegung gehabt und exakt die gleiche Menge Futter gefressen. Und trotzdem: was für ein Unterschied! Die eine Maus ist sportlich schlank, die andere unförmig fett.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusHaarwuchsmittel Finasterid
:Volles Haar, kaputtes Leben

Zehntausende Männer in Deutschland nehmen ein Haarwuchsmittel, das massive Nebenwirkungen haben kann - Erektionsstörungen, Depressionen, Panikattacken. Viele Leidtragende schweigen aus Scham.

Von Christina Berndt

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: