USA„Ich glaube, das Problem in den USA geht über die aktuelle Regierung hinaus“

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Eirliani Abdul Rahman wurde in Harvard promoviert. Sie wäre gern dort geblieben, aber es war für sie nicht mehr auszuhalten. Seit März forscht die Sozialwissenschaftlerin nun in Mannheim.
Eirliani Abdul Rahman wurde in Harvard promoviert. Sie wäre gern dort geblieben, aber es war für sie nicht mehr auszuhalten. Seit März forscht die Sozialwissenschaftlerin nun in Mannheim. Foto: Anna Ziegler/laif

Sie forschte in Harvard, bis sie zur Zielscheibe von Elon Musk wurde. Jetzt hat Eirliani Abdul Rahman „Zuflucht“ in Mannheim gefunden. Ein Gespräch über digitale Gewalt, wissenschaftliche Selbstzensur und den Grund, warum sie Deutschland wählte.

Interview von Christina Berndt

Als die Harvard-Forscherin Eirliani Abdul Rahman unter Protest aus dem Beirat von Twitter austritt, hetzt der reichste Mann der Welt, Elon Musk, seine Follower auf sie: Hunderte Drohungen und Beleidigungen in mehreren Sprachen, ein koordinierter Angriff mit der präzisen Absicht, sie zum Schweigen zu bringen. Inzwischen hat die Sozialwissenschaftlerin die USA verlassen und forscht an der Universität Mannheim.

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