PsychologieHoffnungsfroh trotz Krisen: Später geborene Generationen glauben stärker an Einfluss auf ihr Leben

Lesezeit: 4 Min.

Junge Menschen sind oft hoffungsvoll.
Junge Menschen sind oft hoffungsvoll. Jelena Cvetkovic/IMAGO/Zoonar

Das zeigt eine Langzeitstudie mit über 42 000 Deutschen. Was steckt hinter diesen Befunden?

Von Sebastian Herrmann

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Eine der prominenten Grunderzählungen der Gegenwart ist die der Hoffnungslosigkeit. Diese entzündet sich an den zweifellos gigantischen und vielfältigen Problemen, die sich vor der nahen sowie der fernen Zukunft auftürmen. Der Klimawandel und das Artensterben bedrohen das ganz große Ganze, die Kriege in der Ukraine, im Nahen Osten und anderswo ein nur wenig kleineres großes Ganzes. Dazu kommen Wirtschaftskrisen in manchen Ländern, der Aufstieg populistischer Parteien und viele beängstigende Ungewissheiten mehr. So erscheint es eine nachvollziehbare Reaktion zu sein, in eine gewisse Erstarrung zu verfallen und das Gefühl herumzutragen, dass der Einfluss auf den Verlauf des eigenen Lebens schwindet.

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