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Deutscher im All:Astronaut Gerst in Kasachstan gelandet

  • Der deutsche Astronaut Alexander Gerst ist mit einem amerikanischen und einem russischen Kollegen in Kasachstan wieder auf der Erde gelandet.
  • Die drei Weltraumfahrer hatten fast ein halbes Jahr auf der Internationalen Raumstation ISS gearbeitet.

Landung in Kasachstan

Nach fast 166 Tagen im Weltall ist der deutsche Astronaut Alexander Gerst zur Erde zurückgekehrt. Die Sojus-Kapsel mit Gerst und dem Russen Maxim Surajew sowie dem US-Amerikaner Reid Wiseman setzte am Montag gegen 10:00 Uhr Ortszeit in Kasachstan in Zentralasien auf. Bei bewölktem Himmel und frostigen Temperaturen landete die fast drei Tonnen schwere Kapsel von Fallschirmen gebremst in der Steppe.

Übertragung im Staatsfernsehen

Das russische Staatsfernsehen zeigte, wie sich Dutzende Helfer in Hubschraubern und Geländewagen auf den Weg zum Landeort nahe der Stadt Arkalyk machten. Darunter sind auch Ärzte, die die drei Männer umgehend versorgten. Die Landung gilt auch deswegen als extrem anstrengend für die Raumfahrer, weil ihre Körper nach monatelangem Aufenthalt in der Schwerelosigkeit geschwächt sind.

Arbeiten am Außenposten der Menschheit

Die Raumfahrer hatten seit Ende Mai auf der Internationalen Raumstation ISS etwa 400 Kilometer über der Erde gearbeitet. Etwa dreieinhalb Stunden vor der Landung hatte die Sojus-Kapsel von der ISS abgedockt. Damit übernahm gleichzeitig der US-Amerikaner Barry Wilmore den Chefposten auf der ISS. Außer ihm arbeiten nun noch die Kosmonauten Jelana Serowa und Alexander Samokutjajew aus Russland auf der Raumstation.

Alexander Gerst Der dritte Deutsche auf der ISS Bilder
Alexander Gerst

Der dritte Deutsche auf der ISS

Astronaut Alexander Gerst startet vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan in einer Sojus-Rakete ins All. Sechs Monate bleibt er auf der Internationalen Raumstation ISS.

Der nächste bemannte Sojus-Start vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan ist für den 24. November geplant. Nach dem Aus für die US-Spaceshuttles ist Russland das einzige Land, das bemannte Flüge zur ISS organisiert.