Darmstadt/Frankfurt (dpa/lhe) - Der geplante Bau eines Zwischenlagers für belastete Böden am Frankfurter Flughafen ist einen weiteren Schritt vorangekommen. Das Regierungspräsidium (RP) in Darmstadt hat das dazu notwendige Genehmigungsverfahren auf den Weg gebracht. Bis zum 6. März können nun Einsprüche gegen die Pläne des Flughafenbetreibers Fraport erhoben werden, wie die Behörde am Montag in Darmstadt mitteilte.
Das Unternehmen will in der Cargo City Süd rund 600 000 Kubikmeter Bauschutt und durch Feuerlöschschäume verseuchte Böden zwischenlagern, die unter anderem durch den Neubau des Terminals 3 anfallen. Der Abraum enthält Polyfluorierte Chemikalien (PFC), die laut RP in der Regel auf entsprechenden Deponien gelagert werden - davon gibt es jedoch nur wenige in Deutschland. Das Zwischenlager am Flughafen soll maximal fünf Jahre betrieben werden.