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Intensivmedizin:"Es ist jetzt schon zu spät"

Corona in Deutschland: Covid-Intensivstation der Uniklinik Dresden

"Es ist mehr die Enttäuschung darüber, dass nicht konsequenter reagiert wurde": Ärzte und Pfleger mit einem Corona-Erkrankten auf der Intensivstation.

(Foto: Max Stein/imago)

Die Politik ringt um neue Maßnahmen, während die Krankenhäuser mit Covid-19-Patienten volllaufen. Charité-Intensivmediziner Kai-Uwe Eckardt über die Belastungsgrenze, die bereits in Sicht kommt - und über enttäuschtes Personal.

Interview von Christina Kunkel

Die Zahl der Covid-19-Intensivpatienten nähert sich derzeit dem Höchststand vom Januar. Lange Zeit hörte man hauptsächlich die Experten der Intensivmedizinervereinigung DIVI vor einer drohenden Überlastung der Kliniken warnen. Deren Prognose: Trotz Impfungen kommt es noch schlimmer als in der zweiten Welle. Zu wenig Betten, zu wenig Personal. Am Donnerstag räumte auch Gesundheitsminister Jens Spahn in der Bundespressekonferenz ein: "Jetzt rächt sich, was vor zwei bis drei Wochen nicht entschieden wurde." RKI-Chef Lothar Wieler appelliert an die Bundesländer: "Jeder Tag zählt. Wir müssen jetzt handeln."

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