Auf der Weltklimakonferenz in Belém präsentierte sich China kürzlich als „Clean-Tech-Supermacht“ – und nicht nur dort: In den vergangenen vier Jahren haben chinesische Firmen etwa 200 Milliarden Euro im Ausland in Projekte rund um erneuerbare Energien, Batterien und Ladeinfrastruktur investiert. Gleichzeitig weigert sich das Land, einen festen Fahrplan für den Ausstieg aus fossilen Rohstoffen zu entwerfen. Der Soziologe John Chung-En Liu von der National Taiwan University forscht zu chinesischer Propaganda und Pekings Narrativen zum Klimawandel – und warnt vor einem zu einseitigen Bild.
Klimawandel„Die chinesische Propaganda hat nichts Gutes über Greta zu sagen“
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Dominanz in sauberen Technologien, aber Desinformation zu Solarenergie und Unterdrückung von Klimaprotesten: Der Soziologe John Chung-En Liu über die widersprüchlichen Botschaften Chinas zum Klimawandel.
Interview von Christoph von Eichhorn
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