Verhandlungen in Busan:Wie Lobbyisten versuchen, ein starkes Plastikabkommen zu verhindern

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Umweltaktivisten formieren sich am Strand der südkoreanischen Hafenstadt Busan zu einer Forderung nach einem starken Plastikabkommen. (Foto: Son Hyung-joo/AP)

In Südkorea gibt es die Chance auf einen Vertrag, der die Vermüllung des Planeten endlich bremsen könnte. Wären da nicht die Vertreter der Industrie, die Zweifel säen.

Von Hanno Charisius

Anfang der Woche schwebte ein riesiges Auge über der südkoreanischen Hafenstadt Busan. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hatte in der Nähe des Messezentrums Bexco mit einem Kran ein großes Poster in die Luft gezogen. Ein Video zeigt, dass das Auge aus Fotos von zahllosen Menschen zusammengesetzt war. Die Umweltorganisation wollte damit nicht vorm Überwachungsstaat warnen, sie schrieb selbst dazu: „We are watching“ – wir beobachten euch. Die Botschaft war an die Menschen im Messezentrum adressiert, die dort seit Montag in der fünften und entscheidenden Verhandlungsrunde um ein internationales Plastikabkommen ringen.

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