Brasilien Jenseits der Zivilisation

Im brasilianischen Regenwald leben noch immer Menschen fast ohne Kontakt zur Zivilisation. Doch sie sind durch Holzfäller bedroht. Deshalb lenkt Survival International erneut die Aufmerksamkeit auf die isolierten Stämme.

Es gibt sie noch, die Indianerstämme, die fast völlig isoliert im Dschungel Südamerikas leben.

Die Dörfer der Indios liegen versteckt tief im Regenwald.

(Foto: AFP/Gleison Miranda/FUNAI/Survival)

Zumindest scheinen dies Fotos zu belegen, die während eines Fluges der brasilianischen Nationalen Stiftung der Indios (Fundação Nacional do Índio, Funai) an der Grenze zwischen Peru und Brasilien entstanden sind.

Die Organisation, die die indigene Bevölkerung des Landes schützen soll, ist die einzige, die das Recht hat, sich isoliert in abgelegenen Regionen des Amazonasbeckens lebenden Stämmen zu nähern.

Außenstehenden ist der Zugang zu den Gebieten verboten, in der die Indianerstämme leben, da sie sonst tödliche Krankheiten übertragen könnten, gegen die die Indios keine Abwehrkräfte besitzen.

Veröffentlicht hat die Aufnahmen Survival International, die auf die Bedrohung der Indianerstämme durch illegale Holzfäller aufmerksam zu machen.

"Die illegalen Holzfäller werden diesen Stamm zerstören", warnte der Direktor der Organisation, Stephen Corry. Es sei daher lebensnotwendig, dass die peruanische Regierung einschreite, bevor es zu spät sei.