Das Gift dieser stäbchenförmigen Bakterien zählt zu den stärksten Neurotoxinen aus dem Arsenal der Natur. Weil selbst winzigste Mengen tödlich wirken, erwähnt das Kriegswaffenkontrollgesetz in Deutschland diese Bazillen und stellt Regeln zur Lagerung der Mini-Biester auf. Eingesetzt wird das Gift allerdings weniger in tödlichen Gefechten auf dem Schlachtfeld. Stattdessen gilt es als Waffe der Wahl im Kampf gegen die Zeit, gegen die Spuren des Alters und des körperlichen Verfalls; es gilt als Mittel im Ringen um Schönheit, Aufmerksamkeit und Partner. Die Rede ist, natürlich, von Botox, so der gängige Name von Botulinumtoxin, das Nerven lähmt und auf diese Weise für eine Weile Falten aus dem Gesicht vertreibt. Die Behandlung mit der kosmetischen Massenwaffe ist mittlerweile extrem weitverbreitet, seit sie zu Beginn der 1990er-Jahre auf dem Feld der Schönheit erstmals eingesetzt wurde.
Spritzen gegen FaltenStarkes Gift, winziger Effekt
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Botox verspricht strahlende Schönheit dank faltenfreier Haut. Eine neue Studie bringt Ernüchterung: Attraktiver macht die Behandlung mit dem Nervengift so gut wie gar nicht – die Wirkung auf Betrachter scheint verschwindend gering zu sein.
