Biorhythmus:So ticken Sie richtig

Kaffee trinken, Zahnarztbesuche, Sex, Alkoholgenuss - für alles gibt es die optimale Tageszeit. Denn der menschliche Körper weiß genau, was ihm wann am besten tut.

Luise Heine

Die Chronotypen

Die Gene bestimmen, welchem zeitlichen Rhythmus ein Mensch unterworfen ist. Neben dem Normaltyp, der gut mit den 24 Stunden umgehen kann, gibt es auch zwei Extreme: Lerchen- und Eulentyp.

Die Lerche ist ein extremer Frühaufsteher. Sie frühstückt mit viel Appetit und stürzt sich anschließend mit Elan in den Tag - bis zum Leistungshoch um elf Uhr. Je später der Tag, desto müder wird die Lerche. Der gefühlte Tag hat für sie 23 Stunden. Lerchen sind im Schnitt weniger wohlhabend als Vertreter des anderen extremen Chronotyps, die Eulen. Bei Gesundheit und Intelligenz gibt es keine Unterschiede.

Die Eule kommt morgens schwer in die Gänge. Statt Frühstück trinkt sie kannenweise Kaffee und schleppt sich durch den Vormittag. Je später es wird, desto mehr dreht sie auf - bis zum Leistungshoch um 15 Uhr. Arbeit bis spät in die Nacht ist kein Problem, auch Abendveranstaltungen besucht sie gern. Eulen machen die Mehrheit der extremen Chronotypen aus; ihr Tag hat gefühlte 25 Stunden.

Buchtipp Fakten zum menschlichen Tagesablauf präsentiert Jennifer Ackerman in "24 Stunden - Ein Tag im Leben deines Körpers", Rowohlt, 19,90 Euro

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© SZ Wissen, Ausgabe 3/2009/mcs
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