bedeckt München 23°

Biorhythmus:Wie unsere innere Uhr tickt

Young man sleeping at work power napping model released Symbolfoto PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxO

Das Nachmittagstief - viele Arbeitnehmer kennen es. Zwischen 10 und 12 Uhr vormittags hingegen sind viele Menschen am produktivsten.

(Foto: imago/Westend61)

Entscheidungen treffen, Denkarbeit, Sport und Sex: Unser Körper ist von Rhythmen abhängig, weshalb es für jede Tätigkeit besonders gute - aber auch unpassende - Tageszeiten gibt.

Von Werner Bartens

Meine Arbeitszeit ist vormittags, morgens", notierte Thomas Mann, dessen Tagesablauf zumeist pedantischen Regeln folgte, inklusive Mittagsschlaf. Franz Kafka schrieb hingegen - bedingt durch seinen Brotberuf bei der Versicherung - spät in der Nacht, manchmal bis in die frühen Morgenstunden. "Ob man ein Morgen- oder Abendtyp ist, dafür braucht man eigentlich keinen Test", sagt Jürgen Zulley, Schlafforscher aus Regensburg. "Ich weiß, wann mein Leistungshoch ist und wie ich meinen Tag danach einrichte." Der Experte für die innere Uhr des Menschen versucht deshalb, morgens keine Telefonate zu führen, sondern sich zwischen zehn und zwölf auf Geistesarbeit zu konzentrieren.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Michael Sandel
Gerechtigkeit
"Das hat unser soziales Gefüge in Gefahr gebracht"
Junge 11 Monate wird beim Essen gefüttert feeding a baby BLWX100034 Copyright xblickwinkel McPh
Ernährung
Die ersten 1000 Tage entscheiden
Halle
Halle-Prozess
25 Minuten Dunkelheit
Virus-stricken Dutch cruise ship expected to reach Florida's coasts after stand-off over permission to dock
USA
Wie das Coronavirus Amerika infizierte
LR LA Streetart Teaser
Corona in den USA
Im Pulverfass
Zur SZ-Startseite