Biochemie:"Ein Enzym ist wie eine Symphonie von Beethoven"

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Biochemie: Die Biochemikerin und Chemie-Ingenieurin Arnold in ihrem Labor am Caltech. Hier erforschte sie die Grundlagen für Dutzende Patente.

Die Biochemikerin und Chemie-Ingenieurin Arnold in ihrem Labor am Caltech. Hier erforschte sie die Grundlagen für Dutzende Patente.

(Foto: AFP)

Chemie-Nobelpreisträgerin Frances Arnold erklärt, wie man Mikroorganismen dazu bringt, nützliche Dinge zu tun: Man züchtet und trainiert sie wie Wettkampfpferde.

Interview von Ulrich Eberl

Für die Erfindung der "gerichteten Evolution" - das heißt, der biologischen Optimierung von Proteinen - wurde Frances Arnold, 62, vom California Institute of Technology mit dem diesjährigen Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet. Zwei Jahre zuvor hatte sie den mit einer Million Euro dotierten Millennium Technology Prize erhalten. Tausende von Forschern weltweit setzen auf die von Arnold seit 1993 entwickelten Methoden, um Mikroorganismen in kleine Biowerkzeuge umzuwandeln: für die Herstellung von Arzneimitteln, für Ausgangsstoffe der Kunststoffindustrie, für Duftstoffe und Flugbenzin.

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