Elster

Kennzeichen: Schwarz-weißes Gefieder mit langem Schwanz. Läuft/hüpft viel am Boden. Am häufigsten hört man ein lautes Schäckern "schrä-äk-äk-äk-äk-äk". Der Gesang ist verhalten, mit verschiedenen Elementen, auch Imitation anderer Arten. Dabei singen beide Partner wechselseitig.

Vorkommen: Ganzjährig. Lichte, buschreiche Wälder bis offene Flächen mit wenigen Gehölzen. Zunehmend auch in Parks und Gartenanlagen im Siedlungsbereich.

Nest: Auf Bäumen und höheren Dornsträuchern. Das kugelförmige Nest wird aus Zweigen gebaut und mit einem seitlichen Eingang versehen.

Nahrung: Insekten und deren Larven, Regenwürmer, kleine Wirbeltiere und Vogeleier. Aber auch Aas und Zivilisationsabfälle werden nicht verschmäht. Im Winter vor allem Sämereien, Beeren und Früchte.

Info: Die Elster kommt zunehmend im Siedlungsbereich vor. Hier findet sie leichter Nahrung als im Kulturland, das Angebot an Nistmöglichkeiten ist höher und der Feinddruck geringer. Allerdings wird sie nicht überall gerne gesehen, da sie auch Vogelnester plündert. Über die Elster gibt es weltweit viele Fabeln und Geschichten, in denen sie meist für Klugheit steht.

Foto: FotoNatur

8. April 2008, 16:042008-04-08 16:04:00 ©