BildstreckeKiller-Naturen

Aus Tierfilmen wird er gern herausgeschnitten: Der Moment, in dem eine Kreatur die andere umbringt. Dabei sind die Mordmethoden im Tierreich so vielfältig wie Fortpflanzung und Pflegeverhalten - zwölf Beispiele. Von Monika Offenberger

Aus Tierfilmen wird er gern herausgeschnitten: Der Moment, in dem eine Kreatur die andere umbringt. Dabei sind die Mordmethoden im Tierreich so vielfältig wie Fortpflanzung und Pflegeverhalten - zwölf Beispiele. Von Monika Offenberger

1. Beißen

Robben können Pinguine mit einem einzigen Biss töten. Dabei werden lebenswichtige Körperteile durchtrennt, zermalmt, oder es wird dem Opfer eine tödlich große Wunde beigebracht. Der Testbiss eines Hais zum Beispiel kann ein anderes Lebewesen binnen Kurzem verbluten lassen. Wesentlich schneller und gezielter hingegen beißen Katzen ihre Opfer tot. Tiger, Löwen und Luchse brechen dem Beutetier häufig durch einen kräftigen Nackenbiss das Genick (siehe Methode 3), ihre Zähne durchtrennen die Halswirbel.

Auch Hauskatzen stoßen mit schnellen Kieferbewegungen ihre Eckzähne wie Keile zwischen die Halswirbel. Geparden hingegen, die nicht ganz so kraftvoll beißen können, packen bevorzugt die Gurgel und drücken ihren Opfern die Luft ab. Die Zähne von Mardern bohren sich ebenfalls von vorn in den Hals, allerdings mit dem Ziel, die Halsschlagader zu zerreißen. Diesen Todesbiss beherrschen auch viele Raubvögel.

(Foto: dpa)

1. März 2008, 17:382008-03-01 17:38:00 ©