ReligionswissenschaftDie Frau, die aus der Bibel verschwand

Lesezeit: 4 Min.

In der Bibel spielen Frauen nur selten eine Rolle – etwa kurz vor der Kreuzigung, als Jesus weinenden Frauen begegnet. Die Darstellung im Glasfenster der Kirche Sankt Bernhard in Fürstenfeldbruck stammt von Josef Dering.
In der Bibel spielen Frauen nur selten eine Rolle – etwa kurz vor der Kreuzigung, als Jesus weinenden Frauen begegnet. Die Darstellung im Glasfenster der Kirche Sankt Bernhard in Fürstenfeldbruck stammt von Josef Dering. (Foto: Johannes Simon)

Richtete sich ein Johannesbrief im Neuen Testament an eine Frau? Das würfe ein neues Licht auf die Geschlechterrollen im frühen Christentum. Aber kann das stimmen?

Von Jan Krüßmann

Der zweite Johannesbrief ist kurz, er enthält nur 245 Wörter, und er bleibt auch an inhaltlicher Tiefe hinter anderen Schriften des Neuen Testaments zurück. Der britische Theologe James Leslie Houlden sagte deshalb sogar einmal, falls es nötig wäre, ein Buch des biblischen Kanons für überflüssig zu erklären, dieser Brief wäre ein heißer Kandidat. Doch womöglich hat Houlden ihm damit Unrecht getan. Denn es könnte sein, dass sich in dem Brief etwas versteckt – oder besser: jemand.

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