Aland (dpa/sa) - Naturschützer des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) haben ein Auengebiet im Dreiländereck von Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Brandenburg wieder an die Elbe angeschlossen. Bei leichtem Hochwasser könne die 400 Hektar große Fläche im Landschaftsschutzgebiet Hohe Garbe wieder überflutet werden, teilte der BUND am Mittwoch mit. Damit bleibe ein seltener und besonders artenreicher Lebensraum langfristig erhalten. Zudem seien angeschlossene Auen ein Beitrag zum Hochwasserschutz, da die Flut dort viel Raum finde, um sich auszubreiten.
Laut BUND wurden in dem Gebiet im nördlichsten Zipfel des Kreises Stendal alte Flutrinnen aufgebaggert. Zudem wurde ein nicht mehr funktionstüchtiger Deich an mehreren Stellen geöffnet, um die Verbindung zur Elbe herzustellen. Die Arbeiten in der Hohen Garbe wurden vom Bundesprogramm „Biologische Vielfalt“ mitfinanziert.