Bericht zur Erderwärmung:Weltklimarat hält "nie dagewesene Veränderungen" für nötig

Der Klimawandel verändert an vielen Orten das Erscheinungsbild der Erde

Die Klimaerwärmng kann offenbar noch begrenzt werden.

(Foto: REUTERS)
  • Der Weltklimarat (IPCC) hat seinen Sonderbericht veröffentlicht; demnach sei es noch möglich, die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen.
  • Doch um dies zu erreichen, seien "beispiellose Veränderungen" nötig bei der Stromerzeugung, der Fortbewegung, der Landwirtschaft, Industrieprozessen und der städtischen Infrastruktur.
  • Vor allem Entwicklungsländer würden durch engagierteren Klimaschutz entlastet.

Von Michael Bauchmüller, Berlin

Die Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius ist noch machbar - und dringend notwendig. Das geht aus einem Sonderbericht hervor, den der Weltklimarat (IPCC) in der Nacht zum Montag in Südkorea vorstellte. Nötig seien "schnelle, weit reichende und nie dagewesene Veränderungen in allen Bereichen der Gesellschaft". Viele Effekte, die sich bei einer Erderwärmung um zwei Grad einstellten, ließen sich so noch abmildern. Gleichzeitig bekomme die Welt jetzt schon erste Folgen der Erderwärmung zu spüren. Verglichen mit den Temperaturen vor Beginn der Industrialisierung ist die Erde bereits jetzt um ein Grad wärmer. Bliebe es beim derzeitigen Tempo der Erwärmung, sei ein Plus um 1,5 Grad womöglich schon 2030 erreicht, spätestens aber im Jahr 2052.

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